Seniorenausflug der Eduard-Fritz-Stiftung

Am Dienstag, 04.06.2019 machten sich 33 Senioren / Seniorinnen aus der Gemeinde auf den Weg zur Dorotheenhütte nach Wolfach im Schwarzwald.

Nach eineinhalb Stunden Busfahrt, die von den meisten für interssante und kurzweilige Gespräche genutzt wurden, erreichte die Gruppe ihr erstes Ziel.
Vor der geplanten Führung nahmen sich einige Teilnehmer noch die Zeit für einen gemütlichen Kaffee auf der Terasse des angeschlossenen Restaurants "Hüttenklause" in dem auch das anschließende Mittagessen geplant war. Um 11 Uhr startete man dann gemeinsam zur Führung.

Gegründet 1947 von den zwei Hamburger Kaufleuten Dr. Kurt Petersen und Ummo Barthmann ist die Dorotheenhütte Wolfach heute die letzte Glashütte des Schwarzwaldes, in der Bleikristall ver- und bearbeitet wird. Auf traditionelle Art und Weise: mit dem Mund geblasen uns von Hand veredelt. Produziert wird an zwei Hafenöfen. Am kleineren entstehen alle frei Hand gezogenen und im heißen Zustand geformten Glasobjekte wie z. B. Glasblumen oder -tiere.
An diesem Ofen konnte sich auch eine Buchheimer Seniorin im Blasen einer Vase versuchen und diese nach Auskühlen und Schleifen mit nach Hause nehmen. Am großen Ofen werden alle in Form geblasenen Gläser, Vasen und Schalen hergestellt. Hier arbeiten immer mehrere Hand in Hand. Nach dem Blick in die Werkstatt ging es dann weiter ins Glasmuseum.Schaukästen, Vitrinen und Schautafeln bieten einen Streifzug durch rund 2000 Jahre Glasgeschichte: von der Entwicklung der Schmelztechnik, über die Art und Verbreitung der Rohstoffe, den Weg der Glasherstellung in Europa bis hin zu den Ansiedlungsorten der einst bis zu 100 Schwarzwälder Glashütten. Glasmacherwerkzeuge, alte Glasformen, Teile ausgedienter Hüttenöfen u.v.m. machen die Glasgeschichte lebendig.
Im Anschluss an die Führung ging es dann direkt nebenan in das Gasthaus "Hüttenklause" zum gemeinsamen Mittagessen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause, in der die Teilnehmer mit gutem Essen und kalten Getränken versorgt wurden, ging es dann weiter nach Schramberg.

Dort angekommen standen zweieinhalb Stunden freie Zeit zur Verfügung, welche die Meisten mit einem kurzen Stadtbummel und anschließendem Eisessen oder Kaffeetrinken in einem der Kaffees mit Außenbereich nutzten, da die erstaunlich hohen Temperaturen kaum mehr zuließen.
Gegen 17.30 Uhr erreichte die Gruppe dann wieder Buchheim und hatte, dank dem Stiftungsgründer Eduard Fritz, einen schönen und abwechslungsreichen Tag erleben dürfen.