Gemeinde Buchheim - Öffentliche Bekanntmachung

Aufstellung des Bebauungsplanes "Brandstatt I + II"

Der Gemeinderat Buchheim hat am 17.12.2018 in öffentlicher Sitzung aufgrund von § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen, für den Bereich Brandstatt I und II einen Bebauungsplan aufzustellen.Das Planungsgebiet umfasst die Grundstücke Flst. Nrn. 4105, 4105/1, 4105/2, 4106/1, 4107, 4107/1, 4108/1, 4108/2, 4108/3, 4108/4, 4112, 4112/1 und teilweise 137, 147 und 4116 (Raiffeisenstraße) Es wird begrenzt:- im Nordwesten durch das Grundstück Flst. Nr. 4109/1 (Leibertinger Straße)- im Nordosten durch die Grundstücke Flst. Nrn.4103 und 4115.- im Südwesten durch die Grundstücke Flst. Nrn. 4108, 4109, 4116 und 137, 137/2, 139, 139/14,139/15, 139/16, 139/17, 139/18, 141 und 50- im Südosten durch das Grundstück Flst. Nr. 4113 und 147 Der Geltungsbereich ist im beigefügten Lageplan dargestellt (Lageplan ohne Maßstab) 

Ziele und Zwecke der Planung
 Mit der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein Gewerbegebiet geschaffen werden. Bereits im September 1990 wurden für den Bereich "Brandstatt" Geländeaufnahmen und eine Überplanung der hydraulischen Berechnung durchgeführt. 1995 wurde der Bebauungsplan "Erweiterung Brandstatt" -Gewerbegebiet aufgestellt. Im Jahr 2001 wurde für die Erweiterung des Gewerbegebietes der Bebauungsplan "Brandstatt BA I" mit einem Flächengehalt von 2,40 ha aufgestellt. Das Verfahren wurde bis zur öffentlichen Auslegung durchgeführt, jedoch nicht zum Abschluss gebracht. Im Juni 2008 wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Brandstatt I+II“ gefasst. Das geplante Gewerbegebiet „Brandstatt I“ wurde, bedingt durch Grundstücksveränderungen und Flächentausch, neu abgegrenzt.An der Raiffeisenstraße wurden zwischenzeitlich Bauvorhaben verwirklicht.2011 wurde die 5. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Donau-Heuberg durchgeführt. In diesem Zusammenhang hat das Regierungspräsidium Freiburg gefordert, im Gewerbegebiet „Brandstatt“ eine Flächenreduzierung von ca. 1,0 ha vorzunehmen. Diese Flächenreduzierung wird im vorliegenden Verfahren berücksichtigt.Die bereits bebauten Flächen, die unbebauten Flächen und nicht überplanten Flächen sollen im Zusammenhang städtebaulich geregelt werden. Außerdem muss eine Fläche für die Regelung des Wasserabflusses einbezogen werden. 
Buchheim, 15.01.2019
 
Claudette Kölzow
Bürgermeisterin